Die Grössten Risiken des Kanton Luzern und was die Windräder dabei für eine Rolle spielen.

Aktualisiert: Juli 13



Laut Gefährdungs- und Risikoanalyse des Kantons Luzern ist ein Stromausfall das grösste Risiko bei den technischen Gefahren. Wie können da Windräder helfen?


Der kantonale Führungsstab gab in seiner neuesten Risikoanalyse bekannt, dass ein über Tage andauernder Stromausfall in Zukunft eines der grössten Risiken sein kann. Dies kann durch einen Hackerangriff eine Leitungs- oder Trafostörung oder durch ein unstabiles Netz verursacht werden, wobei Letzteres zu sehr grossflächigem Stromausfall führen kann. Um die Netzstabilität zu gewährleisten, kann die Windkraft eine wichtige Rolle übernehmen.


Das Stromnetz wird mit vielen kleinen Produzenten z. B. viele kleine Photovoltaikanlagen immer komplexer und die Stabilität des Netzes wird geschwächt. Wenn die Sonne scheint, können wir mit Photovoltaikanlagen Strom produzieren, wobei die Produktionsspitzen selten mit den Verbraucherspitzen übereinstimmen.


Der meiste Solarstrom entsteht im Sommer bei schönem Wetter, wenn die Sonne hochsteht. Die Schweiz hat das Glück mit den Pumpspeicherkraftwerken sowie mit der Wasserkraft die Spitzen im Stromnetz relativ gut abzufedern. Was machen wir in Zukunft, wenn wir lange regnerisches Wetter haben, uns die relativ konstante Grundstromproduktion der AKWs fehlt und wir nur auf die Sonnenenergie gesetzt haben?


Genau in diesem Bereich könnte die Windenergie helfen, denn sie produziert Strom vor allem im Winter (2/3 der Produktion im Winterhalbjahr), auch in der Nacht und bei schlechter Witterung. Natürlich kommt die Windenergie wie die Solarenergie nicht auf Knopfdruck, sie ist aber aus meiner Sicht ein wichtiges Standbein für die Energiewende 2050. Helfen wir doch das Netz zu stabilisieren, um auch im Winter genügend Strom zu haben.



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